Brustchirurgie

Brustchirurgie

Die Brustchirurgie ist großer Teilbereich der plastischen Chirurgie. Die Brustvergrößerung zählt zu den weltweit häufigsten Eingriffen. AFS MEDICAL bietet in diesem Bereich mit MOTIVA-Brustimplantaten eine Innovation

Ästhetische Brust-Augmentation mit Implantaten

Je nach Rahmenbedingungen (Beschaffenheit des Brust- und Weichteilgewebes, Brustgröße und –form, gewünschte Implantatgröße …) kann zwischen unterschiedlichen OP-Methoden gewählt werden – diese unterscheiden sich nach Lage des Implantats und der gewählten Schnitttechnik.

  • Über dem Brustmuskel (subglandulär)
  • Unter dem Brustmuskel (submusculär) – empfiehlt sich bei schlanken Patientinnen, damit sich das Implantat nicht sicht- oder tastbar wird. Bei dieser Methode wird allerdings der Brustmuskel mehrfach durchtrennt, wodurch es ggf. zu Einschränkung der Bewegungsfähigkeit des Armes kommen kann.
  • Dual Plane
  • Schnitt in der Unterbrustfalte (inframammär) – ist der am häufigsten gewählte Zugang, Vorteile sind der Operateur hat eine gute Übersicht, einfache Präparation, Blutstillung ist gut möglich, allerdings ist die Narbe im Liegen sichtbar
  • Schnitt an der Brustwarze - Der Schnitt wird halbkreisförmig (infraareolär) oder ganz um die Brustwarze (periaerolär) durchgeführt – er kann auch waagerecht durch den Warzenhof erweitert werden (transareolär). Die Narbe ist kaum sichtbar und eine gleichzeitige Warzenhofkorrektur möglich. Allerdings besteht die Gefahr, das Drüsengewebe und Milchgänge verletzt werden. Über diesen Zugang können nur begrenzt große Implantate eingebracht werden.
  • Schnitt in der Achsel (transaxillär): Der etwa 4 cm lange Schnitt in der Achselhöhle ist später von vorne nicht sichtbar, die Präparation der Implantat-Tasche ist für den Operateur allerdings schwieriger.

Ästhetische Brust-Augmentation mit Eigenfett

Eine Brustvergrößerung durch Unterspritzung von Eigenfett stellt eine schonendere Alternative zur Vergrößerung durch Silikonimplantate dar – z.B. bei Rekonstruktionen nach Brustkrebs, Asymmetrie oder auch bei Unverträglichkeit von Implantaten (Kapselfibrose). Die Vergrößerung geht hier nur schrittweise vor sich, da die Menge an Fettzellen, die eingebracht werden kann, begrenzt ist - mehrere Eingriffe sind meist nötig. Man kann bei entsprechenden Rahmenbedingungen auch eine vorherige Fettabsaugung mit diesem Eingriff kombinieren.

Brustrekonstruktion mit Implantat (+Eigenfett)

  • Sofortrekonstruktion: Hierbei wird die Brust in der gleichen OP in der das Brustgewebe entfernt wird mit einem Implantat wieder hergestellt
  • Spätere Rekonstruktion: Hier wird in einer weiter OP (meist 3-6 Monate später) die Brust wieder aufgebaut. Im Vorfeld wird hier meist ein Expander eingesetzt um die Haut vor zu dehnen.