Gesichtschirurgie

Gesichtschirurgie

Im Bereich Gesicht gibt es zahlreiche Eingriffe – hier sollen die Techniken des Faceliftings vorgestellt werden. AFS MEDICAL bietet in diesem Bereich biokompatible Implantate, die minimal-invasiv sind. Faceliftings werden in den Bereichen Stirn, Augenbrauen, Schläfen, Wangen und Hals durchgeführt. Es können mehrere Bereiche einzeln oder gemeinsam optimiert werden oder aber auch ein komplettes Facelift durchgeführt werden. Mit minimal-invasiven Methoden – nur ganz kleinen Schnitten – kann die Mimik und der Ausdruck des Gesichts gut erhalten werden – ein natürliches Ergebnis wird erzielt. Der plastische Chirurg unterscheidet hinsichtlich der Intensität des Liftings – als der betroffenen Hautschichten: reine Hautstraffung (auch Modelllifting, nicht sehr langanhaltend, S-förmiger Schnitt), doppelschichtiges Lifting (Straffung der Bindegewebs- und Muskelschicht = SMAS-Schicht = superficial musculoaponeurotic system) und dreischichtiges Lifting, das ist die Straffung der Gesichtsknochenhaut. Weiters wird nach den Bereichen unterschieden, die gestrafft werden:

Halslift

Straffung der Halspartie, Entfernung von überschüssigem Fett unter dem Kinn oder hängender Haut am Hals meist mit einem halbmondförmigen Hautschnitt unter dem Kinn und Straffung der Halsmuskeln.

Brauenlift

Bei einem Augenbrauenlift entfernt der Plastische Chirurg durch einen halbmondförmigen Schnitt  am Rand der oberen Augenbraue einen Hautstreifen und strafft so die Augenpartie.

Stirnlift

Ein klassisches Stirnlift zur Straffung von Stirn- und Augenpartie hat eine lange Narbe am oberen Haaransatz oder in den Haaren zur Folge. Um ein schöneres kosmetisches Ergebnis zu erzielen wird der Eingriff heute oft endoskopisch/ minimal-invasiv durchgeführt. Oft kann hierbei auch gleich ein Brauenlifting durchgeführt werden.

Schläfenlift

Anheben der Wangen und Glätten der Augenpartie (Krähenfüße) mit einem kleinen Schnitt unter den Haaren im Schläfenbereich – meist bei jüngeren Patienten.

SMAS-Lift

Das SMAS-Lift gilt als klassisches Facelift. Dabei wird die Wangenhaut abgehoben und die Bindegewebsschicht von der darunter liegenden mimischen Muskulatur getrennt sowie nach oben versetzt. Die Haut fixiert der Operateur mit versenkten Nähten, ohne sie zu spannen. Deep Composite Facelift ist ein anderer Name für diese Technik. Die Schnittführung verläuft in der Regel im Haarbereich und/oder ums Ohr herum. Beim Midfacelift allerdings wird das abgesunkene Wangengewebe vom Unterlid aus wieder nach oben verlagert und mit inneren Nähten fixiert. Auch nach unten zeigende Mundwinkel und Nasiolabialfalten, die gelegentlich tiefen Falten von den Seiten der Nase bis zu den Mundwinkeln, lassen sich mit dieser Technik mildern.

MIS - Endoskopisches Facelift

Das Endoskop ist ein schlauchförmiges Instrument, an dessen Spitze sich eine Kamera befindet. Unter die Haut gebracht durch kleine Einschnitte im behaarten Kopfbereich, hebt der Chirurg das Bindegewebe an. Vorwiegend wird diese Technik beim Lifting von Stirn oder Augenbrauen angewandt, kann aber auch für andere Bereiche des Gesichts eingesetzt werden. Das Endoskopische Facelift ist geeignet, wenn erste Alterungserscheinungen auftreten; bei starker Gesichtsalterung muss in jedem Fall auf klassische Faclift-Methoden zurückgegriffen werden. Der Vorteil: winzige Narben.